7. – 9. Juli, Studienfahrt nach Limburg und Hadamar

Freitag, 7. bis Sonntag 9. Juli

 

Studienfahrt nach Limburg und Hadamar

Stadt-und Domführung Limburg, Gedenkstätte für die Opfer der NS-Euthanasieverbrechen in Hadamar.

Kontakt mit der GCJZ Limburg.

 

Weitere Informationen gibt es ab Mai, Interessenten können sich ab sofort melden.

Eine Anmeldung ist bis zum 14. Juni erforderlich.

 


23. Juni, 14.30 Uhr, Ausstellungsbesuch in Dalheim „Luther 1917 bis heute“

Freitag, 23. Juni, 14.30 Uhr,  Ausstellungsbesuch in Dalheim „Luther 1917 bis heute“

Treffpunkt: Museumseingang Kloster Dalheim

Einführung in die Ausstellung mit anschließender Ausstellungsführung durch Brigitte Lutz.

Anmeldung bitte bis zum 19. Juni


11. Juni, 11.15 Uhr, Konzert zum 30-jährigen Bestehen der GCJZ Paderborn

Sonntag, 11. Juni, 11.15 Uhr, Synagoge, Pipinstraße 32

The Klezmer Tunes „Der Klang der Sehnsucht“

Kooperation: Jüdische Kultusgemeinde und GCJZ Paderborn


17. Mai, 12.30 Uhr, Kicker, Kämpfer, Legenden – Juden im deutschen Fußball, Ausstellungseröffnung

Mittwoch, 17. Mai, 12.30 Uhr, Ausstellungseröffnung im Reismann-Gymnasium, Reismannweg 2, S-Gebäude

Prof. Dr. Lorenz Peiffer

Kicker, Kämpfer, Legenden –Juden im deutschen Fußball

– eine Ausstellung des Centrum Judaicum in Berlin

– Verleih: Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau

Ergänzender Vortrag 19.30 Uhr, Pfarrheim St. Hedwig, Josef-Spiegel-Platz 3

Bis 1933 zählten im deutschen Fußballsport jüdische Spieler zu den Leistungsträgern in ihren Vereinsmannschaften. Wer kennt heute noch die beiden jüdischen Fußballnationalspieler Julius Hirsch und Gottfried Fuchs? Gottfried Fuchs schoss 1912 bei den Olympischen Spielen in Stockholm beim 16:0-Sieg der deutschen Mannschaft gegen Rußland zehn (10!) Tore. Ein bis heute in Deutschland bestehender Rekord. Oder Walther Bensemann, einer der Gründungsväter des deutschen Fußballs? Ein Visionär, der von der friedenstiftenden und völkerverbindenden Rolle des Fußballs überzeugt war und der 1920 die Fußballzeitschrift ‚Der Kicker‘ begründete. Bereits wenige Wochen und Monate nach der nationalsozialistischen Machtübernahme am 30. Januar 1933 begannen deutsche Turn- und Sportvereine damit, im vorauseilenden Gehorsam ihre jüdischen Mitglieder auszuschließen.In Paderborn gründete sich am 31. Januar 1934 gegen erbitterten Widerstand der Paderborner Stadtverwaltung mit Schild ‚100‘ Paderborn ein jüdischer Sportverein, der bis 1937 an den Rundenspielen für die deutsche Fußballmeisterschaft des Sportbundes Schild im Bezirk Westfalen teilnahm. Der Weg deutsch-jüdischer Fußballer vom Erfolg in den 1920er bis zur Verfolgung in den 1930er Jahren soll in diesem Vortrag aufgezeigt werden.

Prof. Dr. Lorenz Peiffer, geb. 1947, bis 2015 Professor für Sportpädagogik mit dem besonderen Schwerpunkt für sozial- und zeitgeschichtliche Fragestellungen des Sports am Institut für Sportwissenschaft der Universität Hannover.

 


14. Mai, Tagesfahrt nach Korbach

Sonntag, 14. Mai,

Tagesfahrt nach Korbach, Abfahrt: 8.00 Uhr Maspernplatz, Abfahrt: 8.15 Uhr Lidl-Parkplatz, Warburger Str.

Geplante Rückkehr in Paderborn gegen 17.30 Uhr

Dr. Marion Lilienthal führt uns auf jüdischen Spuren durch Korbach. Zudem lassen wir uns über die „Korbacher Spalte“als bedeutende Fundstätte von permzeitlichen Reptilien informieren, wo u. a. der Procynosuchus („Korbacher Dackel“) gefunden wurde. Fahrt und Führungen sind für Mitglieder kostenfrei. Kosten für Nichtmitglieder: 6 €.  Über eine Gelegenheit zum Mittagessen wird in Korbach informiert. Aus organisatorischen Gründen bitten wir bis zum 5. Mai um Anmeldung mit Angabe des Einstiegsortes.

 


9. Mai, 19.30 Uhr, „Von Abba bis Zorn Gottes“ Irrtümer aufklären – das Judentum verstehen

Dienstag, 9. Mai, 19.30 Uhr

Forum Liborianum, An den Kapuzinern 5-7

Buchvorstellung mit Dr. Norbert Reck

Ist der Gott des Alten Testaments nicht ein Kriegsgott, der erst von Jesus und dem von ihm verkündeten Gott der Liebe im Neuen Testament abgelöst wurde? Hat Jesus nicht mit der Beschneidung und den jüdischen Speisegesetzen Schluss gemacht? Waren die Pharisäer nicht ungeheuer kleinliche Gesetzesdiener? Und war es nicht Paulus, der gegen den Gesetzesgehorsam die christliche Freiheit durchsetzte? Bis heute stehen solche und andere Fragen zwischen Christen und Juden. Eine internationale Gruppe von jüdischen und christlichen Wissenschaftlern hat es nun gemeinsam unternommen, auf diese Fragen zu antworten: von A bis Z – kompetent, sachlich und gut verständlich. Mit vielen überraschenden Erkenntnissen zur Bibel und zum Verhältnis von Christen und Juden.

Dr. Norbert Reck, geb. 1961, Publizist und Übersetzer. Promotion in katholischer Theologie über die Frage der Bedeutung der Zeugnisse von Überlebenden der Shoah für die Theologie.

 


25. April, 19.30 Uhr Neve Shalom – Wahat al Salam – Oase des Friedens

Neve Shalom – Wahat al Salam – Oase des Friedens

Vortrag: Karl-Josef Schafmeister

Dienstag, 25. April, 19.30 Uhr

Forum St. Liborius, Grube 3, Paderborn

 

1987, also genau vor 30 Jahren, war das durch den Dominikanerpater Bruno Hussar gegründeteFriedensdorf „Neve Shalom – Wahat al Salam“ Preisträger der Buber-Rosenzweig-Medaille. In dieser Dorfinitiative engagieren sich seit vielen Jahren jüdische und palästinensische Israelis für ein gemeinsames, versöhntes Leben. Inzwischen zeigen über 60 Familien in diesem Dorf, dass ein Leben ohne Rassismus und Diskriminierung zwischen Juden und Arabern möglich ist, viele weitere Familien wollen hinzukommen. Über die Anfänge der Einrichtung, die Schulangebote, die kulturellen Aktivitäten, die Arbeiten in verschiedenen Friedensprojekten, die alltäglichen Schwierigkeiten und die neuen politischen Spannungen, die das Dorf betreffen, informiert Karl-Josef Schafmeister, Vorstandsmitglied des deutschen Vereins der Freunde von „Neve Shalom – Wahat al Salam“ in Vortrag und Gespräch.


9. November 2016, 18.15 Uhr Gedenkstunde für die ermordeten Paderborner Jüdinnen und Juden am Mahnmal „An der alten Synagoge“

Mahnmal Kopie

Wir laden Sie zu dieser Gedenkstunde herzlich ein.

Die Gedenkrede hält Sigrid Beer MdL, Bündnis 90 / Die Grünen.

Die Namen der Ermordeten lesen Schüler(innen) des Geschichtskurses Q2 der Gesamtschule Elsen.


3. November 2016, 19.30 Uhr Ein Erfahrungsbericht – „Als Entwicklungspsychologin an der Hebräischen Universität in Jerusalem“

Universität Paderborn, Pohlweg, Gebäude O.1, Raum 224,

Vortrag: Prof. Dr. Heidi Keller

Frau Dr. Keller berichtet über ihre persönlichen Erfahrungen, zunächst als Kooperationspartnerin in einem Forschungsprojekt und dann als Direktorin von Nevet, The Greenhouse of Context-Informed Research and Training for Children in Need, einer Einrichtung der Paul Baerwald School of Social Work an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Ihre Arbeit in Israel war zunächst von ihrer Belastung, Deutsche zu sein, geprägt. Als sie dies weitgehend überwunden hatte, kam eine große Irritation über die politische Situation in Israel und den offiziellen Umgang mit Palästinensern hinzu. Dieser Konflikt ist Teil ihrer Arbeit bis heute. Frau Dr. Keller stellt die unterschiedlichen Auffassungen des universitären Alltags und die unterschiedliche Herangehensweise in Forschungsprojekten aus ihrer Sicht dar und versucht, diese in die ungeheure Komplexität des Lebens in Israel einzuordnen. In jedem Fall bezeichnet sie die Faszination ihrer dortigen Arbeit größer als die Irritationen.

In Vortrag und Gespräch erfahren wir Wissenswertes über eine deutsch-israelische Kooperation in pädagogisch-psychologischer Arbeit.

dr-heidi-keller