Ökumenische Andacht zum 27. Januar
Abdinghofkirche, 18.00 Uhr
Am 27. Januar, dem Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch Soldaten der Roten Armee, wird den Opfern des Nationalsozialismus gedacht.
Anlässlich des Gedenktages findet um 18.00 Uhr in der Abdinghofkirche eine ökumenische Andacht statt, gestaltet von Domkapitular Ahrens und Superintendentin Anke Schröder, die die Predigt halten wird. Es singt die Domkantorei.
Sie sind herzlich eingeladen.
Konzert mit Kantor Alexander Nachama
“Wie schön sind Deine Zelte Jakob” – Konzert mit Kantor Alexander Nachama
Für Dienstag, den 13. Dezember um 19:00 Uhr lädt die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Paderborn Sie für eine gute Stunde zu etwas anderen Klängen im Advent in die Marktkirche ein.
Rede zur Gedenkstunde der Opfer der Pogromnacht (2011)
Gedenkrede zur Pogromnacht von Dr. Markus Hentschel
——————-
„Höre Israel, der Herr, unser Gott, ist ein Herr.
Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft. Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollen dir ins Herz geschrieben sein, und du sollst sie deinen Kindern einschärfen und sollst davon reden, wenn du in deinem Hause sitztest und wenn die auf dem Wege gehst, wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst. Du sollst sie zum Denkzeichen auf deine Hand binden und sie als Merkzeichen auf der Stirn tragen“. (Dtn 6, 4-7)
„Und wenn dich dann künftig dein Sohn fragt: ‚Was sollen denn die Verordnungen, die Satzungen und die Rechte, die euch der Herr, unser Gott geboten hat?’ So sollst du zu deinem Sohn sagen: ‚Wir waren Sklaven des Pharao in Ägypten. Da führte uns der Herr mit starker Hand heraus aus Ägypten.’“ (Dtn 6, 20-21)
Gott lieben bedeutet in der jüdischen Religion, seine Worte sich ins Herz geschrieben sein lassen – sie aber auch beständig zu lesen, zu interpretieren und anzuwenden aufs alltägliche Leben. Die ins Herz geschriebenen Worte wollen entziffert, ihre Sprache will gelernt sein. Sie zu verstehen bedarf lebenslangen Lernens, eines stets offenen, unabschließbaren Weges der Bildung. Weiter
Exkursion nach Lemgo
Am Samstag, 24. September fuhren wir nach Lemgo. Auf einem Rundgang auf jüdischen Spuren besichtigten wir die Marienkirche, den alten jüdischen Friedhof, das Frenkelhaus und vieles mehr. Nach einer Kaffeepause im Café Vielfalt, das von der Ebn Ezer Stiftung betrieben wird, stand ein Besuch des Junkerhauses auf dem Programm.
Diese Exkursion muss nicht die letzte in diesem Jahr gewesen sein. Wenn Sie eine Idee für eine Fahrt auf jüdischen Spuren hier in Nordrhein-Westfalen haben, dann mailen Sie!

