Der jüdisch-christliche Dialog, die religiöse oder weltanschauliche Diskriminierung von Menschen und nicht zuletzt der Nahostkonflikt sind Themen unserer Arbeit. Zu unseren eigenen Veranstaltungen laden wir aus Gründen offener Meinungsbildung auch Vertreter kontroverser Anschauungen ein, wenn sie einen sachlichen, ethisch verantwortbaren Diskurs gewährleisten.

Wir informieren Sie auch über Veranstaltungen anderer Träger zu den genannten Themen. Trotz sorgfältiger Prüfung können wir allerdings keine Gewähr für die Sachlichkeit, Ausgewogenheit oder Qualität der Veranstaltungen und die Auswahl der geladenen Personen übernehmen; siehe dazu ausführlich unseren Hinweis im Impressum.

Rede zur Gedenkstunde der Opfer der Pogromnacht (2011)

Gedenkrede zur Pogromnacht von Dr. Markus Hentschel

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„Höre Israel, der Herr, unser Gott, ist ein Herr.

Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von  ganzer Seele und mit all deiner Kraft. Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollen dir ins Herz geschrieben sein, und du sollst sie deinen Kindern einschärfen und sollst davon reden, wenn du in deinem Hause sitztest und wenn die auf dem Wege gehst, wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst. Du sollst sie zum Denkzeichen auf deine Hand binden und sie als Merkzeichen auf der Stirn tragen“. (Dtn 6, 4-7)

„Und wenn dich dann künftig dein Sohn fragt: ‚Was sollen denn die Verordnungen, die  Satzungen und die Rechte, die euch der Herr, unser Gott geboten hat?’ So sollst du zu deinem  Sohn sagen: ‚Wir waren Sklaven des Pharao in Ägypten. Da führte uns der Herr mit starker Hand heraus aus Ägypten.’“ (Dtn 6, 20-21)

Gott lieben bedeutet in der jüdischen Religion, seine Worte sich ins Herz geschrieben sein lassen – sie aber auch beständig zu lesen, zu interpretieren und anzuwenden aufs alltägliche Leben. Die ins Herz geschriebenen Worte wollen entziffert, ihre Sprache will gelernt sein. Sie zu verstehen bedarf lebenslangen Lernens, eines stets offenen, unabschließbaren Weges der Bildung. Weiter


Ausstellung – “Nirgendwo und überall zu Haus”

Gespräche mit Überlebenden des Holocaust. Fotografien von Monika Zucht. Ausstellung vom 14. Dezember bis 25. Februar 2011 in der Aula der Geschwister-Scholl-Schule, Sprottauer Straße 9, Detmold. Telefon 05231/64070; www.Detmold.de.


Gedächtnisstätte in Bad Driburg

Am Sonntag, 18. Oktober wurde die Gedächtnisstätte für die ermordeten Driburger Bürger vor dem ehemaligen Haus Schiff (obere Lange Straße gegenüber dem alten Markt) unter Mitwirkung von Tanja Rubens, Vositzende der jüdischen Kultusgemeinde Paderborn, und Shmuel Rubens, Altvorsitzender, der Öffentlichkeit übergeben. Weiter